Die Schwalbennestorgel im Dom St. Peter zu Trier
Im Jahr 1974 baute die Bonner Orgelbaufirma „Johannes Klais Orgelbau“ hoch oben an der Nordwand des Doms eine Schwalbennestorgel mit 67 klingenden Register, verteilt auf vier Manuale (Rückpositiv, Hauptwerk, Brustwerk, Schwellwerk) und Pedal. Damit kehrte die Orgel an den Platz zurück, wo sie schon im 14. Jahrhundert gehangen hat. Zwischenzeitlich gab es zwei Orgeln (von 1832 und 1901), die im West- bzw. Ostchor untergebracht worden waren. Ein besonderer Gag: Am unteren Ende der Orgel gibt es eine Klappe hinter der sich der Hirtengott Pan, vielleicht auch ein Teufel, mit einer Panflöte mit fünf Pfeifen verbirgt. Er soll zur Ehre Gottes musizieren, was ihm aber wegen seiner verstimmten Pfeifen nicht gelingen will und darf.