Die Klais-Orgel der Jesuitenkirche Trier
Die Orgel der Firma „Orgelbau Klais Bonn“ aus dem Jahr 1995 über dem Eingangsbereich der Kirche ersetzt die Sebald-Oehms-Orgel von 1956, die auf einer Seitenempore im Altarraum aufgestellt war. Optisch musste sich die Orgel an dem asymmetrisch in der Westwand liegenden Fenster orientieren, das nicht verdeckt werden sollte. So entstand eine Orgel aus drei Gehäuseteilen, deren äußere etwas schräg stehen, was eine leichte perspektivische Wirkung erzeugt. Im linken Gehäuseteil stehen die Pfeifen des Pedals, im rechten mit dem Spieltisch die des Hauptwerkes und im mittleren in der Brüstung eingelassenen die des Rückpositivs. Die Orgel verfügt über 27 klingende Register. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.